LETZTE LIEDER - Musik & Geschichten vom Lebensende

Projekt in Variationen: Live-Erlebnis, Bücher, Konzerte, Lesungen

Das Kunstprojekt Letzte Lieder, bekannt auch mit dem Untertitel "und die Welt steht still", ist ein sinnlicher Zugang zu existenziellen Fragen des Lebens und Sterbens. Für das Projekt führte Autor Stefan Weiller einige Jahre hindurch Gespräche mit sterbenden Menschen und ihren Angehörigen. Inspiriert von seinen Recherchen schreibt Weiller die Texte für die Bücher "Letzte Lieder" und "Letzte Liebeslieder" und das erfolgreiche Musiktheaterprojekt, in dem Weillers Geschichten zum Live-Erlebnis werden.

 

 

"Wer es bislang für unmöglich gehalten hat in kürzester Zeit zwischen schallendem Gelächter und Tränen der Trauer zu schwanken, der wurde [...] eines besseren belehrt."

Hamburger Abendblatt über die Letzten Liebeslieder im Schauspielhaus Hamburg

 

Aufführungsfotos

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Ralf Kopp, Mario Fichtner (München) uva.

Die Letzten Lieder versammeln eindringliche Sterbegeschichten, Lebensgeschichten, Glücksmomente – und das ausgerechnet aus Hospizen und aus der Perspektive des Lebensendes.

Viele bekannte Schauspieler*innen beteiligten sich an Stefan Weillers Letzten Liedern, darunter Christoph Maria Herbst, Eva Mattes, Annette Frier uva.

Entstehung und Entwicklung

Für die Letzten Lieder hat Stefan Weiller mit Menschen in Hospizen Gespräche zur Musik ihres Lebens und zu Erinnerungen, die sie mit diesen Musiken verbinden, geführt. Vermittelt von ambulanten Hospizdiensten besuchte Weiller auch Privaträume, stationäre Einrichtungen und Altersheime in Deutschland, der Schweiz und in Schweden.

Die Recherche begann 2010. Die Begegnungen wurden nicht aufgezeichnet. Es gab keinen festen Frage- oder Themenkatalog. Konkrete Namen, Daten, Diagnosen oder familiäre Auffälligkeiten bleiben verborgen; Anonymität war den meisten Menschen wichtig. Auf Tonmitschnitte oder Filmaufnahmen wurde verzichtet. O-Töne oder Selbstbeschreibungen werden nicht verwendet.

 

Stefan Weiller schreibt die Texte ohne Mitwirkung oder Einflussnahme seiner Gesprächspartner*innen. Fiktion und Wirklichkeit mischen sich den Geschichten. Der anfängliche dokumentarische Charakter wurde im dritten Projektjahr zugunsten eines höheren erzählerischen Anspruchs verlassen, der nur mit größerer künstlerischer Freiheit zu erreichen war. In den Letzten Liedern begegnet man dem Autor Stefan Weiller, der seine Texte, wie viele Schriftsteller, sorgfältig recherchiert und daraus neue Geschichten, Charaktere und Szenen formt.

 

In den aufwendigen Live-Aufführungen stellt Weiller jeweils neue Erzählungen zusammen. Kein Konzert gleicht dem anderen. Die Letzten Lieder verändern sich im Wandel der Zeit und spüren auch aktuelle Themen (Sterbehilfe, Corona, Trauer und Abschied in Zeiten von Social Distancing,..) auf.

Die mehrere Jahre umfassende Recherche in Hospizen ist nach zehn Jahren abgeschlossen. Es gibt - zusätzlich zu den Büchern und bisherigen Konzerten - eine umfangreiche Geschichen- und Liedersammlung, die noch nicht aufgeführt oder veröffentlicht wurde.

 

 

Ausgezeichnet: Für die Letzten Lieder hat Stefan Weiller den Ehrenpreis für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands erhalten.

 

Kultureinrichtungen, Hospize, soziale oder kirchliche Träger können die Letzten Lieder als Konzerterlebnis, Lesung oder Ausstellung einladen.

 

Kontakt

Viele Menschen verknüpfen bestimmte Lebensphasen und Erlebnisse mit Musik; das ist der Grundgedanke der Letzten Lieder. Im Soundtrack des Lebens bilden sich Glück, aber vielleicht auch Liebeskummer, Erfolg und sogar Verlust ab.

Musik steht in den Letzten Liedern nicht im Vordergrund; sie bildet eine Brücke zu den eigentlichen Themen und Fragen: Sterben und Tod. Was ist wirklich wichtig? Was ist wertvoll? Wie wollen wir leben?

Stefan Weillers Bücher, Lesungen und Ensemble-Konzerte öffnen neue Türen zu einem intensiven Umgang mit Sterbefragen. Obwohl Humor, Zuversicht und Gelassenheit eine große Rolle spielen, wird die Tragödie des Todes nicht verharmlost und das Sterben nicht romantisiert oder verklärt. Es ist inspirierend, sich über die Letzten Lieder mit dem Sterben – dem eigenen und dem der Angehörigen – auseinanderzusetzen.

Wer den Büchern und Aufführungen begegnet, wird sich darin vielleicht selbst entdecken.

Letzte Lieder gehen unter die Haut.

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Referenzen Konzertreihe Letzte Lieder:

 

"Mehr als 1800 Menschen folgten der Einladung des Vereins, um an diesem Abend die Einmaligkeit des Lebens zu feiern. [...] Eine bewegende Aufführung zwischen choreografierten Live-Konzert, Theater, Lesung, Tanz und Videokunst, die berührte und scheinbar widersprüchliche Gefühle wie Trauer, Dankbarkeit, Angst, Heiterkeit, Zuversicht und Schmerz vereinte."

Christophorus Hospiz München

 

"Was für ein besonderer und bewegender Abend!"

Stadtpastoral Lingen

 

"Die Letzten Lieder holen das Thema Tod aus der Tabuzone. Wir würden uns sehr freuen, wenn das Projekt an möglichst vielen Orten aufgeführt und das wichtige Thema so in die Gesellschaft weitergetragen wird."

Pfr. Dr. Michael Frase, Leiter Diakonisches Werk für Frankfurt am Main

 

"Als wir das Projekt von Stefan Weiller kennenlernten, waren wir schnell davon überzeugt, dass die „Letzten Lieder“ eine ganz besondere Möglichkeit bieten, Menschen die Wichtigkeit der Hospizarbeit näherzubringen, ohne dabei primär mit dem Aspekt der Traurigkeit des Sterbens zu argumentieren, sondern ganz im Gegenteil: mit Lebensbejahung."

AGAPLESION ELISABETHENSTIFT, Darmstadt

 

"Die letzten Lieder greifen existenzielle Themen aller Menschen auf, sie sind ein Beitrag zur Diskussion über Lebenswerte, Lebensqualität, Beistand und gegenseitige Verantwortung in der letzten Lebensphase."

Ulf Bodenhagen, Geschäftsführer Hamburg Leuchtfeuer

 Menschen bei den Letzten Liedern

Die ersten Konzerte der Letzten Lieder waren mit dem Übertitel "... und die Welt steht still..." versehen. Zunehmend etablierte sich der markante Kurztitel "Letzte Lieder". Mit dem Jahr 2020 wird nur noch der "Letzte Lieder" verwendet.

KONTAKT

Stefan Weiller

Tel: +49 (0)151 2309 8118

www.stefan-weiller.de

 

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